Armreife
Der Armreif, nehmen wir als Beispiel das römische Reich, represäntierte historisch immer eine Hochkultur und einen Status. Ein Armreifen war sozusagen das Statussymbol eines ganzen Volkes, und weniger die Erhebung eines Einzelnen in einen gewissen Stand.
So spiegelt dieser Schmuck nicht nur eine Kultur, eine Gruppe, Oder (auch sehr stark vertreten) eine Religion wieder, sondern stand seit jeher für das große Ganze. Zum Beispiel aus einer ähnlichen Epoche stammen die Armreife der Griechen. Der nicht zu verwechselnde architektonische Stil fand sich nicht nur an Vasen, Büsten, Oder anderen Werken wieder, sondern ein jeder zeigte seine Verbundenheit zur Herkunft durch Schmuck und Kleidung, besonders durch Armschmuck. Die Form der Armreife und -Spangen barg immer ein eindrucksvolles Einheitsgefühl in sich.
Zur Zeit der Pharaonen fand man, zwar nur aus unedlen Materialien, optisch einheitliche Schmuckreifen, bei den gottähnlich verherlichten Kaisern, ebenso bei vielen Sklaven.
Auch bei heutigen noch freien Stammesvölkern wird beobachtet, das Oberhaupt, und jüngere Mitglieder die gleichen Armreifen tragen. Hier unterscheidet der soziale Status sich nicht durch die Wahl von edleren Materialien, sondern oft durch die Anzahl der Reifen die getragen werden.
Heute kann man wohl sagen, dass man sich mit einem Armreif meist besonders wohl fühlt, da man nicht nur ein legeres Outfit, oder eine charmante Abendgarderobe damit zweifelsohne aufwertet, sondern weil man dadurch suggerieren kann, mit welcher Kultur und deren moralischen, oder religiösen Werten man sich identifizieren kann.
