Ringschmuck



Bereits in der Antike entwickelte sich der Ring als eine der ersten Schmuckformen.
Hals- und Kopfverzierungen waren zwar bislang etabliert, jedoch eher Zweckdiehnlich und nicht eine Modeerscheinung. Nun gab es außer den natürlichen Reflektionen wie z.B. Wasser keine Spiegel. Und da der Mensch nunmal ein Augentier ist, obsiegte schnell die Atraktivität einer Schmuckform die man selbst sehen konnte, wenn man diese anlegte.

Im Zuge der Technischen Fortschritte entwickelte der Ring sich zu einem kunstvollen Schmuckobjekt der schlagartig in unzähligen Variationen gefertigt wurde. Herkunft, Reichtum, eine Zugehörigkeit der Blutslinie, oder einer Organisation - kurz; der soziale Status des Trägers wurde reflektiert. 
Zu Siegelringen aus Bronze, Silber und Gold geselten sich bald  Schmuckringe besetzt mit Saphiren, Rubinen, oder Granatisten. Und doch blieb die Funktionalität eines solchen Schmuckes nicht aus. Ringe mit kleinen Kämmerchen und versteckten Schließmechanismen wurden für die Aufbewarung von Gift, oder Parfum benutzt. Später kahm man zu Zeiten der Revulotion in Frankreich über Rauschmittel, bis zu den 50er Jahren, wo die eben genannten Inkredenzien durch Süßstoff oder Medizin ersetzt wurden. Ein sehr populären Status bekahm auch die Verschmelzung von Uhr und Ring.

Aber auch der Ringschmuck blieb nicht von der industrialisierung verschohnt. Dank der nie endenden Weiterentwicklung, von Form, Design, und Zweck, waren schon bald Ringe aus Edelstahl mit Glas oder anderen vergleichbaren Materialien  für jedermann erschwinglich.

Junge Designer und Goldschmiede bereiteten den Weg, das für die Wertigkeit Ringe aufgrund ihrer Kunstfertigkeit höher geschätzt wurden als ihr materieller Wert.
Dank Künstlerjuweliere gibt es heute Meisterwerke für jede soziale Schicht. Denn der Ring an sich verkörpert heute Charakter und Stil des Trägers.
Mal wieder ein Lob für den Individualismus einer jeden Persönlichkeit.

 
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